Haltung des BAZL zur EASA NPA "Regulierung von Drohnen"


Das BAZL ist zusammen mit dem AeCS und dem Modellflugverband für eine pragmatische Lösung in der Schweiz.


Die Schweiz verfügt momentan über eine im europäischen Vergleich liberale und pragmatisch orientierte Drohnenregulierung welche sich schwerpunktmässig in der VLK Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien abgebildet sieht. Im Rahmen des paneuropäischen Regulationsprozesses stehen der Aero-Club der Schweiz AeCS, der Schweizerische Modellflugverband SMV und das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL in einen sequenziellen offenen und kooperativen Dialog in der Erarbeitung der individuellen Stellungsnahme an die EASA durch die betroffenen Stakeholder.

Dazu führten der AeCS und der SMV am 9. Juli 17 einen gemeinsamen Workshop in Grenchen unter Leitung des Ressortleiter Internationales des AeCS und Programm-Manager von Europe Airsports EAS, René Meier, durch. 

Auf Grund der bestehenden nationalen und internationalen Erfahrungen mit dem sicheren Betrieb von Drohnen und Modellflugzeugen besteht nach Ansicht des BAZL keine Notwendigkeit, die von der EASA vorgeschlagenen restriktiven Regeln einzuführen. Eine Mehrheit der EU Mitgliedstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission und namhafte Experten unterstützen wie das BAZL einen wesentlich simpleren Gegenvorschlag auf technischer Ebene. Sollte sich die EASA mit ihrem Vorschlag dennoch bei der EU-Kommission durchsetzen, wird das BAZL zusammen mit dem Modellflugverband eine pragmatische Lösung für die Schweiz erarbeiten. 



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